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Tag 44 & 45:
Etwas traurig, dass wir unseren liebgewonnen Dodge bereits wieder abgegeben müssen, fuhren wir gestern nach einem ausnahmsweise etwas mageren Frühstück zum letzten Mal nach Seattle.
Das Auto abgegeben und für die Busreise eingecheckt, sassen wir nun in der Wartehalle der Greyhound-Buslinien und beschäftigten uns für einmal wie richtige Rucksacktouristen mit lesen und warten.
Das Wetter war nicht wirklich einladend um einen letzten Bummel durch die Stadt zu unternehmen und so blieben wir bis zur Abfahrt unseres Buses, unterbrochen nur durch zweimal Essen-Holen, in der Halle und beobachten die zum Teil sehr speziellen Gäste.
Wir waren schon etwas erleichtert, als dann der Bus endlich abfuhr. Die erste der drei Etappen dauerte knapp drei Stunden, welche uns gar nicht so lange vorkam.
Danach folgte dann die Monsteretappe von mehr als 13 Stunden. Diese überstanden wir durch wiederholtes Einschlafen auch ganz gut und waren doch etwas erstaunt, dass wir bei der letzten Umsteigestation gar nicht so erschöpft waren wie wir uns das vorgestellt hatten.
Als wir dann nach geschlagenen 23 1/2 Stunden endlich in San Francisco ankamen, hatten wir keine grosse Lust mehr die ca. 1,5km zu unserem Hotel zu laufen und liessen uns daher von einem Taxi chauffieren.
Der Taxifahrer erklärte uns auf der Fahrt noch das eine oder andere und so sind wir bereits einwenig auf die neue Stadt eingestellt.
Fürs Nachtessen fanden wir ein kleines aber feines italienisches Restaurant nicht weit von unserem Hotel. Nachdem wir unser Essen bekommen hatten, geselleten sich zwei Schweizerinnen an den Nachbartisch. Sie haben San Francisco und Kalifornien bereits etwas erkundet und konnten uns daher noch ein parr Tipps geben.
Auf dem Rückweg zum Hotel haben wir erneut etwas Weihnachststimmung geschnuppert, wenn auch immer noch etwas früh und mit vielen Lämpchen nicht etwa an Tannen sondern ganz kalifornisch an Palmen.
So freuen wir uns nun auf die kommenden Tage aber zu allererst auf Schlaf in einem richtigen Bett.
Bis morgen, liäbi Grüäss,
Tabea & Andreas
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