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Die Jardins d'Eau de Vaipahi und Mataiea
Dienstag, 6. Februar 2018 - stark bewölkt, Schauer, bis 27°
Als wir um 9 Uhr losfahren, regnet es leicht, aber schon unterwegs zur Westküste von Tahiti Nui („Gross-Tahiti") ist die Strasse trocken. Ziel sind die „Wassergärten" von Vaipahi, eine Art botanischer Garten mit Spazier- und Wanderwegen. Schon auf dem Parkplatz begrüsst uns ein leutseliger Mann: Die Wege seien nach dem Regen glitschig, „ça glisse". Für die Spazierschlaufe im schmalen flachen Teil des Parks trifft dies angenehmerweise nicht zu, da sie gekiest sind oder auf Holzstegen verlaufen. Zwischen Seerosenteichen spriesst eine grosse Vielfalt von Tropenpflanzen aus vielen Teilen der Welt. Einige bringen spektakuläre Blüten in bunten Farben hervor. Informationstafeln belehren die Besucher über den Totenkult der Polynesier, wobei anscheinend das Wasser eine wichtige Rolle spielte, wie ein Text beim aparten Wasserfall besagt, der ebenfalls Teil des Parks ist. Da weiterhin kein Regen fällt, machen wir uns auf die kleinere der beiden Wanderungen, die eine gute Stunde dauert. Kaum haben wir aber die ersten paar Serpentinen des matschigen Treppenwegs bewältigt, gibt es den Sonnenschein, der uns noch auf dem Parkplatz einen Hitzemoment bescherte, wieder nur in flüssiger Form... „Nicht mal diese Minirunde gönnt man uns mehr", mache ich meinem Ärger Luft, aber der Himmel öffnet darauf seine Schleusen nur noch stärker. In Mataiea, einem Dorf ein paar Kilometer weiter - der Maler Gauguin soll dort eine Zeitlang gewohnt haben - mache ich beim zweiten Versuch ein Strandgelände ausfindig, wo wir das Auto unter einer Art Festzelt parkieren. Unter diesem Regenschutz können wir aussteigen und versuchen, das Ende des Schauers abzuwarten. Der schwarzsandige Strand wäre durchaus attraktiv mit einem kleinen sandigen Fussbaldfeld dahinter. An Wochenenden dürfte hier einiger Betrieb herrschen; heute sind wir die einzigen Besucher. Es geht gegen 12 Uhr, deshalb treten wir, als der Regen etwas nachlässt, den Rückweg an, um im Carrefour einzukaufen. An einem Strassenstand kommen wir unterwegs zu schön reifen Bananen, Mango und Papaya sowie Kohl, Aubergine und Gurke.
Schon gestern stellte Margrit fest, dass die Fernbedienung des Autos auch das Schiebetor zum Grundstück öffnet - anscheinend sendet sie das gleiche Signal wie das Gerät von Wilfried. Uns ist es recht, denn dieses hat nicht mehr funktioniert. Diese Tore scheinen oft Macken zu haben - schliesslich hatten wir schon in Pirae und Punaauia damit Probleme.
Auch heute irrt sich der Wetterbericht: Statt wie angesagt am Nachmittag, hat es am Morgen geregnet, während die zweite Tageshälfte weitgehend trocken ist. Endlich habe ich mal Lust auf einen Taucher im kleinen Privatpool.
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