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Nach meinem Abschied vom MadMax 3 Campinglatz im Litchfield National Park habe ich mr noch die Florenece Falls angeschaut um darin kurzerhand auch noch eine Runde zu schwimmen.
Wenn man schon mal da ist ....
Gegen Mittag war ich dann wieder auf dem Stuarrt Highway nach Darwin an das "Top End".
Um 14:00 rollte ich in Darwin ein und bin erstmal eine Stunde kreuz und quer durch die Stadt und Ihre diversen Häfen
gefahren, um mir einen Gesamteindruck zu verschaffen.
Darwin ist nach zweimaliger Zerstörung durch japanische Bomber 1942 und einen Tsunami in den sechziger Jahren komplett neu erstanden und ist eine sehr gepflegte Landeshauptstadt der Northern Territorys mit knapp 90.000 Einwohnern. Also wie Düren ungefähr, nur schöner, viel wärmer und mit Meeresanschluss.
Die Pieranlagen mit Restaurants und Cafes, die Innenstadt und die vielen kleinen Hafenbuchten sind sehr gepflegt und Darwin ist ein idealer Ort zum relaxen.
Um 16:00 Uhr Habe ich mir einen Campingplatz acht Kilometer ausserhalb des Zentrums ausgesucht und bin sofort in den Pool gehüpft, während die Münzwaschmaschine gemütlich meine Klamotten wusch. Ein gutes Buch lesen und am Pool liegen, bis der Wäschetrockner piepst - Diese anstrengende Hausarbeit bringt mich noch um den Verstand :=)
Nach dem ich ausgepoolt hatte und meine Roben fein säuberlich gefaltet im Bullie verstaut waren, dachte ich noch an einen "sundowner" in der City und fuhr vom Gelände herunter.
Auf der Straße kam mir ein anderer Bullie entgegen, den ich aufgrund des auflackierten Dragon-Logos erkannte und wer saß am Steuer ? Jo - der Eidgenosse aus Alice Springs - Der Dominik.
Ein großes Hallo und was für ein Zufall, denn Darwin hat über neun Campingplätze.
Dominik hat kurz eingecheckt und dann sind wir erstmal mit einem Wagen in die City gedüst um im eiskalt klimatisierten Irish Pub "Shenannigans"
ein paar Schooner zu leeren.
Dominik erzählte von seinem "Reinfall" im Kakadu Nationalpark, wo trotz teurem Eintritt ca. 80 Prozent der Attraktionen unter dem Motto "Closed for the wet season" geschlossen waren, bzw. nur per Helikopterrundflug oder bestenfalls per Allrad-Jeep erreichbar waren. Dazu kam noch ein extremes Dschungelklima, das auch Nachts den Schlaf fast unmöglich machte.
Soweit zu Dominks Schilfderung.
Ein Glück für mich, das ich mich für den kleineren, kostenfreien und sehr gut zugänglichen Litchfield Nationalpark entschieden hatte.
Der Kakadu Nationalpark wurde damit soeben aus meiner "to do Liste" entfernt.
Aufgrund des Klimas waren wir auch nach zwei Schooners XXXX Gold leicht angeduselt und haben uns deshalb noch in eine Schnellpizzeria zu einer "Aussispezial-Pizza" mit Rührei und Bacon mit Cola gesetzt.
Mittendrin setzte sich noch ein Aborinal zu uns an den Tisch und wollte uns zwei Pizzasclices stibitzen, was der Restaurantbesitzer aber vehement unterbunden hat. Ich habe mittlerweile für mich beschlossen, dieses spezielle Thema nicht mehr zu bewerten.
Things happen ....
Die Pizza war auf jeden Fall lecker und der Kreislauf auch wieder gut stabilisiert.
Danach gings nur noch zurück auf den Campground, Licht aus, Fenster auf und ab in die Schlafposition.
Gute Nacht und bis morgen
Gerd
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