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Hola
Mein zweiter Tag in Lima wollte ich gemuetlich starten, d.h. ausschlafen war angesagt. Nun ja, einfacher gesagt als getan, wenn die Vorhaenge nur als Sicht- aber nicht als Helligkeitsschutz dienen. Ausserdem hatte sich mich Koerper noch nicht an die neue Zeit gewoehnt (6 Stunden Zeitverschiebung), so dass ich bereits um 6 Uhr wach lag. Ich zwang mich bis um 7.30 Uhr im Bett zu bleiben, doch dann war auch trotz Fliegermaske an kein Doesen mehr zu denken ... umso mehr aber an das Fruehstueck ;-)
Nach dem Abstecher im Internet-Cafe erkundete ich bei tollstem Wetter zu Fuss mein Quartier Miraflores. Einmal mehr kam ich beim Parque de Amor vorbei, da dieser auf dem Weg zum bekannten und schoenen Einkaufszentrum Larcomar lag. Dort ass ich auf einer Terrasse mit Ausblick ueber das Meer und saugte die waermenden Sonnenstrahlen auf. Es wird auf meiner Reise noch recht kalt, sobald es in die Hoehe geht.
Die geloeschten Bilder vom Vortrag nervten noch immer, und ich hatte ohnehin kein Programm fuer den Nachmittag, so dass ich mich entschied, nochmals ins Zentrum von Lima zu fahren. Nach kurzem Verhandeln mit dem Taxichauffeur beschloss ich, ihn gleich fuer 2.5 Stunden in Anspruch zu nehmen. Ich hatte somit gleich vier Fliegen auf einen Schlag erwischt: 1. Hin- und Rueckfahrt 2. Gelegenheit geloeschte Fotos nochmals zu schiessen 3. Spanisch-Konversationslehrer und 4. Guide in der Innenstadt, was er mit grossem Engagement gerne tat und ich ihn dafuer auch mit einem kleinen, zusaetzlichen Weihnachtsgeld entloehnte.
Er fuehrte mich zusaetzlich an Orte, die ich am Vortag nicht gesehen hatte und zeigte mir auch - aus Distanz - die farbig bemalten Haeuser in den Armenviertel, die selbst er aus Sicherheitsgruenden nicht betritt.
Spannend war seine Erklaerung, dass bei der Strassenpolizei mehr Frauen als Maenner angestellt sind. Der Grund sei, dass die Maenner bei der Bussenverteilung flexibler eingestellt, sprich bestechlicher sind,
Um 18Uhr stand das Begruessungs-Treffen meiner G Adventure-Gruppe an. Wir sind 14 Leute, mehrheitlich Paerchen, und ich war mir sicher, dass ich einmal mehr der einzige Reisende sein wuerde, der nicht aus einem englischsprachigen Gebiet kommt. Nun ja, meine Gruppe besteht aus Englaendern, Australiern, Kanadiern, aber auch aus einem Norweger! Zudem gibt es ein aelteres Paar, das in Vancouver lebt, von welchem der Mann aber Schweizer ist. Ich bin gespannt, wie sich die Reise in dieser Gruppe entwickeln wird. Mit vier Englaender war ich anschliessend Abendessen und die schienen mir sympathisch. Zwei von ihnen kommen aus dem intellektuellen Cambridge und eine von einem Ort, wo mehr Muskeln als Grips gefragt sind, naemlich aus Rugby ;-)
Moeget ihr ein schoenes Weihnachtsfest im Kreise eurer Liebsten haben.
Feliz navidad,
Laurent
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