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Freitag, 2. März 2018 - bedeckt, nachmittags ein wenig Sonne, 23°
Als wir vor drei Jahren in dieser Gegend waren und diesen kleinen Kratersee umwanderten, schrieb ich: Inzwischen regnet es nicht mehr, und auf der ganzen zweistündigen Tour bleibt es trocken. Wirklich ein netter Weg, auf dem wir einige neue Pflanzen entdecken, z. B. den Kidney Fern, der mit seinen nierenförmigen Blättern gar nicht wie Farn aussieht. Bei Trockenheit rollt er die Blätter zusammen und sieht aus wie verdorrt, erholt sich aber bei Regen wieder. Dem ist nicht viel hinzuzufügen. Eindruck in diesem ursprünglichen Dschungel machen uns einige Baumriesen, auch umgestürzte, deren Wurzelstöcke mehrere Meter hochragen. Wie damals fällt heute kein Regen, aber die Wolken liegen tief auf den umliegenden Bergen. An einem kleinen Strand treffen wir auf eine Familie aus Zürich. Auch sie hatten mit ihrem grossen Apollo-Wohnmobil Scherereien, und wir klagen ihnen unser Leid. Auf der Rückfahrt suchen wir kurz den Aussichtspunkt zum Tauposee auf, wo wir letztes Mal Mittagsrast machten und nachher den Camper anschieben mussten, weil die Batterie leer war (ich hatte vergessen, das Licht auszuschalten). Bei diesen blöden Toyotas geht das Licht mit der Zündung nicht aus, weshalb ich es, ausser in einem der ganz seltenen Tunnels, gar nie mehr einschalte.
Am Nachmittag marschieren wir zum New World-Supermarkt, der zu Fuss in gut 10 Minuten zu erreichen ist. In unserem „Bätsch" fühlen wir uns eigentlich ganz wohl, obwohl Tisch und Stühle fehlen und die Schlafsituation nicht ganz ideal ist.
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