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So langsam fängt mir der Regen ja fast an zu gefallen. Heute morgen in Cairns war es mir auf jeden Falle egal wie das Wetter daherkam.
Erst mal gemütlich ans Frühstucksbuffet , ein bischen frisches Obst und ein paar leckere Mini-Croissants vernaschen.
Dann nochmal zum Lesen zurück ins Zimmer und gegen 11:00 auschecken.
Ein sehr liederlicher Start in den Tag - Oder ?!
Auf dem Abendspaziergang gestern nach Cairns war mir ein grosses Plakat mit den Barron Falls aufgefallen.
Die sind mitten im Rainforest und sehen ein bischen wie die Victoria Fälle aus.
Das musste ich mir ansehen und dabei war das Wetter natürlich piepegal, weil es ja Rgenwald heisst und nicht Sonnenwald.
Hinter Cairns schrauben sich dann auch die Serpentienen ins Hinterland nach Kuranda und zu den Barron Falls.
Gut ausgeschildert ging der Weg bis zum Parkplatz und von da aus weiter auf einem "Treetop-Walk" durch die Baumkronen der exotischen Pflanzenwelt. Aufgrund der Höhe von knapp 700 Metern war die Luft zwar auch hier sehr feucht, aber ein paar Grad kühler als gestern in Mossman Gorge.
Diverse Aussichtspunkte und ein gut markierter Fußweg führten dann bis sehr nah an den Wasserfall heran. Aufgrund der Wetterlage und der Tatsache, daß das Wochenende vorbei ist, war ich dann auch relativ alleine im Wald unterwegs.
Besonders interessant waren die Lianen, große Baumfarne und Korbfarne in den Baumkronen ( Die Korbfarne sehen wirklich aus wir Körbe aus denen die Farnblätter herauswachsen und es sollen angeblich Baumschlangen drin leben )
Die Fotos mussten wetterbedingt alle sehr schnell gemacht werden, da die Luft sehr feucht, nebelig und voller Wassertröpfchen war und die Kamera solche Dinge garnicht gut verträgt.
Aber ich denke ich habe ein paar schöne Fotos trotz Sh*twetter hinbekommen.
Der anschließende Besuch im Touri-Ort Kuranda war dann von teurem FW und immer wieder den echten originalen Aborinal-Kunsthandwerksgeschäften geprägt.
Dazwischen noch ein paar Opal-outlets mit echten Opalen angeblich superbillig, weil direkt vom Digger auf die Asiatentheke - Wer's glaubt.
Diese Art von Orten mit Bomerangs, Opalen, Krokodilfüssen als Rückenkratzern und dem anderen Krimskrams scheint sich hier immer wieder zu wiederholen.
Die einzige Abwechslung sind da die vielen kleinen Cafes, die immer sehr individuell und verschieden eingerichtet sind.
Á propos - Ein paar Kilometer weiter in den Atherton Tablelands ( NICHT TABLEDANCE !!!) in Richtung Mareeba gibt es denn auch Kaffeplantagen, auf denen die Aussies selber ihren Kaffee anbauen. Und der soll angeblich sogar sehr gut sein.
Zwölf Kilometer westlich von Mareeba ist die Granite Gorge mitten in der Pampa und teilweise über eine Lehmpistenzufahrt zu erreichen.
Eine privates gelände mit Natur-Campingplatz und Aussichtsplattform.
Wenn die Besitzer gerade selber nicht anwesend sind schmeisst man 7 Dollar in grünen Holzkasten auf dem Fußboden, schnappt sich eine fotokopierte Wanderkarte, klettert dann über riesige Granitbrocken und läuft entlang einem klaren, sich wild schlängelnden und garantiert crocfreien Bach.
In den großen Granit Naturbecken kann man sogar schwimmen, wenn man will.
Aber das absolute Erlebnis hatte ich, nachdem mein kritisches (schissiges) Auge auf der Suche nach vermeintlichen unter Laub und Wurzeln versteckten Giftschlangen, oder einem dennoch verirrten Croc am Bachufer auf einmal in das freche Gesicht eines Rock-Wallabies guckte. Diese kleinen Felsenkanguruhs sind hier absolut unaufgeregt und neugierig.
Bei einem Wallabie-Weibchen war auch mächtig Bewegung im Beutel, aber leider guckte kein Nachwuchs heraus.
Die Art ihrer hüpfenden Fortbewegung auf den teilweise glatten und stark abfallenden Granitflächen hat mir schon sehr imponiert.
Ausserdem sind diese Hüpfwichtel auch sehr fotogen und absolute Profis beim shooting. Es wird gepost wie auf dem Laufsteg.
Gegen halb fünf habe ich mich dann von dort verabschiedet und mich auf den Weg nach Port Douglas gemacht.
Unterwegs liegen noch die Wetlands, eine überflutete Sumpf-Hochebene mit wildem Reis und Seerosen soweit das Auge reicht.
Dann folgt der Serpentinen-Abstieg durch die Highlands bis hinunter auf Meereshöhe.
Pünktlich um 18:00 war ich dann in meinem Hotel und habe mich erst mal
langgelegt.
Um 19:00 Uhr dann noch ein bischen in die Muckibude Rücken / Schulter / Brust trainieren und dann gegen 21:00
frisch gestylt noch auf ein paar Schooner und einen Snack ins Dorf mit dem Hotel-Shuttlebus.
Und so lief es dann:
Der Shuttlebus kam nicht wegen isnicht.
Das Taxi ins Dorf kostete 15 Au$$ie-Dollar.
Im Dorf hatte nur noch eine von 6 Pinten auf. ( MONTAG=Ruhetag !!!)
Leider gab's auch in den Futterkrippen keinen Snack mehr, weil die Küche überall um 21:00 geschlossen wurde.
Nach zwei Bierchen bin ich dann um 22:00 Uhr wieder mit dem Taxi für 15 $ zurück ins Hotel gefahren. ( Shuttlebus - Fehlanzeige )
Also das Nightlife an einem Montag im weltbekannten Port Douglas war dann doch eher dürftig. ( Gut daß ich noch zwei Müsliriegel in meinem Bullie gebunkert hatte )
Das geht zur Not ja auch ...
Morgen soll zum Regen auch noch Wind dazukommen.
Wir werden sehen.
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