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Heute ist Sonntag die Botschaft kann man im Office erst morgen erreichen, die Info über die Notfall Rufnummer habe ich ja bereits erhalten. Ich beschloss mit dem Roller noch mal in den Norden der Insel zu fahren um die Starfish Beach zu besuchen.
Die Fahrt dort hin dauert fast eine Stunde. Die letzten 10km sind nicht asphaltiert. Tiefe Löcher gefüllt mit Regenwasser der täglichen nächtlichen Gewitter mache sie schwer zu befahren. Ich brauche für dieses letzte Stück 35min. Doch es lohnt sich das ist wirklich der schönste Strand der Insel. Kilometer langer weißer Sand. Es gibt auf Stelzen gebaute Fisch Restaurants mit einem langen Holzstegen mit dem Ufer verbunden. Hier kann man die frischen Meeresfrüchte testen. Vom Steg aus sieht man im klaren Wasser unzählige rote Seesterne, die dem Strand seinen Namen geben.
Das Wasser ist herrlich warm und das schwimmen ein genuss. Im Fischlokal probierte ich drei gegrillte Austern. Gut gewürzt und mit allerlei Kräutern garniert. Super lecker waren die. Mehr möchte ich mir nicht leisten ohne Geld. Meine Kreditkarten sind ja gesperrt.
Gegen Nachmittag mache ich mich auf den langen Weg zurück. Ich habe eine Verabredung mit Kiki und ihrem Mann. Kiki hat mir mit Tipps und dolmetschen bei den Behörden sehr geholfen. Sie ist Vietnamesin mit Schweizer Pass und perfekten Schwitzerdütsch und lebte mit ihrem Mann Jörg einem Anwalt bis zu seinem Ruhestand in der Schweiz. Nun wohnen die beiden in der Trockenzeit auf Phu Quoc. Den europäischen Sommer wenn es hier regnet verbringen die beiden in einem Haus in der Türkei.
Wir treffen uns in Kiki‘s Coconut Beach. Es gehört den beiden, sie haben es jetzt an Jammie aus Großbritannien vermietet. Er Manager nun hier alles, vermieten die Ferien Bungalows und betreibt eine kleine nette Beachbar mit exzellenter Küche. Jammie ist super nett. Ich habe ihm Geld mit PayPal überwiesen und er hat es mir in Cash gegeben so habe ich jetzt wenigstens wieder etwas Bargeld.
Der Abend war richtig nett, und hat mich etwas von meiner Lage abgelenkt. Jörg hat viel über sein sparsames Leben erzählt. Er war ein erfolgreicher Anwalt, Weltenbummler und Buddhist. Das hat er auch in seinem Beruf umgesetzt. Bei den Firmen hatte er ordentlich Geld verdient dafür viele Klienten ohne finanziellen Mitteln kostenlos vertreten. Kiki und Jörg meditieren jeden morgen zwei Stunden.
Gegen 21:30 Uhr schließt die Bar und ich verabschiede mich von den beiden. Ging zurück ins benachbarte Wildland Resort. Dann schlief ich sofort ein.
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