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Heute fahre ich mit der local Ferry nach Cham Island. Auf dieser Insel möchte ich meine letzten beiden Urlaubsrage verbringen.
Um 6 Uhr breche ich im Hotel auf nehme mir ein Taxi um zum 6km entfernten Hafen zu fahren. Hier soll die Fähre zwischen 7 und 8 Uhr abfahren.
Da mir das Hotel nur ein teueres Privat Boot andrehen will für 50$, besorge ich mir das Taxi selbst. War auch nicht schwierig einmal um die Ecke auf die Hauptstraße und dann kam auch schon ein Taxi.
Am Hafen wird der genaue Ort an dem die Ferry ankommt recht geheim gehalten, stattdessen ist man bemüht Touristen die teueren Touren und private Schnellboote zu verkaufen. Aber ich lasse nicht locker und nach einer halben Stunde suchen und fragen finde ich einen netten Einheimischen der mir einen alten Holzschreibtisch am linken Rand des Hafens zeigt hier werden die Tickets ganz unscheinbar verkauft, kurz bevor die Ferry anlegt.
Nach und nach trudeln dann auch Menschen mit Motorrädern ein und warten vor der Schranke. Dann kommen auch einige Backpacker und als ich einen hier wartenden und englisch sprechenden Taxifahrer fragen kann bin ich sicher dass sich richtig bin.
Um kurz vor 9 Uhr kommt dann auch ein
altes betagtes Holzboot daher, das ist die Ferry. Ich kaufe für 170.000 VD ein Ticket umgerechnet 3€ ein Speedboat kostet 50€. Zusammen mit Ziegen Kühlschränken, Motorrädern, Eiern und allem was die Insel so braucht nehmen wir auf der alten Fähre an Oberdeck Platz. Immerhin jeder bekommt eine Schwimmweste und muss sich in einer Passagierliste eintragen, mit Passnummernummer. Vor ein paar Jahren ist auch eine Fähre mit Mann und Maus untergegangen. Allerdings nicht bei ruhiger See wie jetzt im Sommer sondern im Winter, bei Sturm und meterhohen Wellen.
Die Fahrt mit der Ferry Dauer 2h mit einem Speedboat nur 45min. Ich sitze wie fast alle Passagiere oben da ist die Luft besser und man sieht mehr und sitzt bequem.
Die Fähre schaukelte trotz ruhiger See hier oben ganz ordentlich.
Auf Cham Island angekommen wartet schon der Gastgeber des Homestay mit einem Zettel auf dem auch mein Name stand. Dann deutete er uns wir sollen in ein gegenüber liegendes Fischerboot steigen. Dieses fährt uns dann zu dem Ort am anderen Ende der Insel.
Hier wartete dann auch wieder der Homestay Gastgeber auf uns. Wir gingen gemeinsam zu dem kleinen Häuschen. Leider spricht keiner der Familie und auch im gesamten abgelegenen Fischerort ein Wort Englisch. Was sehr schade ist und es auch nicht gerade leicht macht. Zeichensprache und Google Translate sind die einzigen Verständigungsmittel. Wir essen alle zu Mittag. Die Frau des Hauses kocht vorzüglich. Dann zeigt uns der Besitzer der Unterkunft wie wir zu einer "nisse bikk" er meint schönen Beach kommen. 15 min nach links immer am Meer entlang.
Wir müssen durchs Wasser waten und über klitschige Steine klettern.
Dann passiert ein folgenschweres Missgeschick. Der Reißverschluss der Kamerataschen hat sich unbemerkt geöffnet und meine schöne gute Videokamera fällt heraus und landet im Meer. Natürlich ist sie sofort mausetot. Ich kann mich mega darüber ärgern was passiert ist, aber ändern lässt sich daran auch nichts mehr. Nach fast 5 Jahren treuen Dienst unter härtesten Bedingungen Kayak, Bergtouren, Trekking, Höhlenexpeditionen, ... Hat mich die Kamera nun verlassen. Zwar ist vor einer Woche das Sucherbild ausgefallen aber das hätte ich in Deutschland sicher reparieren lassen können. Nun ist es ein Totalschaden.
Einziger aber wichtiger Trost, die Bilder auf der SD Karte haben überlebt.
Der Strand zu dem ich mit zwei andern Gästen wanderte war wirklich super, super schön und ohne Menschen. Das Wasser warm und klar.
Ich beschloss mir die letzten zwei Tage nicht mit etwas verderben zu lassen was ohnehin nicht mehr zu ändern ist. Es kostet Geld ist aber zu ersetzen. Vielleicht bekomme ich ja günstig ein gutes gebrauchtes Model der Kamera mit 4K statt HD. Die zwei Tage muss dann halt das iPhone als Foto her halten.
Nach einigen relaxten Stunden mit schwimmen und dösen, mit dem Sonnenuntergang hast leider nicht geklappt da die Sonne im Nebel eintauchte, machten wir uns auf den heimweg. Es gab Abendessen dann ging ich nach dem ich mich einige Zeit mit dem Pärchen aus London unterhalten habe ins Bett.
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