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Magnetic Island und Mission Beach
Oder
Langweilig…Öde … Regen
Voller Erwartungen und Vorfreude ging es mit der Fähre von Townsville auf die kleine Insel Magnetic Island. Dort sollten uns Koalas, Wasserfälle, tolle Strände und Partys erwarten. Doch schon wenige Minuten später im Hostel angekommen, wurden wir etwas skeptisch. Nicht wie sonst waren die Kühlschränke mit Taschen überfüllt, sondern unsere Tasche nahm neben nur drei einsamen Weiteren platz. In unserem Dorm begrüßte uns dann wenig später ein netter muffiger Kohlgeruch inklusive gefühlten minus 10 Grad (die Australier habens mit den Klimaanlagen echt nicht raus) und ein Kind mit seinem Daddy (mal was Anderes). Tini machte sich dann direkt mit den fast zwei einzigen weiteren Hostelbewohnern auf den Weg zum angepriesenen Wasserfall. Die weiteren Zwei zog es vor der abendlichen Sporteinheit erstmal in den Pool. Nach nur kurzer Zeit kam Tini enttäuscht zurück, denn der Wasserfall entpuppte sich als kleines Bächlein und auch die Jungs kamen zwei Stunden später enttäuscht vom "Koalapfad" zurück, ohne auch nur ein einziges Koala gesehen zu haben… na toll!
Die Joggingrunde zu zwei Lock-Outs stellte sich dafür als um so lohnenswerter heraus… unglaubliche Aussicht über die Insel und Blick bis nach Townsville und die Strände waren tatsächlich schön, allerdings durfte man mal wieder aufgrund unserer Quallenfreunde nicht schwimmen gehen.
Am nächsten Tag wurde also außer relaxen am Pool nicht viel unternommen und dann kam auch schon die erschreckende Nachricht fürs Lißchen (eingeweihte Vertraute wissen bescheid), sodass sie uns leider für 10 Tage spontan verlassen musste :( Enttäuscht von der Insel und in der Grundstimmung getrübt ging es dann am 21.12 mit der Hoffnung, dass es ja nur besser werden könnte, weiter Richtung Norden, nach Mission Beach.
Doch auch von dort gibt es nicht spektakuläres zu berichten, außer Regen, Regen und ein paar Kängurus. Aufgrund dessen konnte man leider nicht wirklich viel unternehmen und viel regentaugliche Unterhaltung konnte dieses Städtchen leider nicht bieten. Also wurde drei Tage lang im Hostel abgehangen (zu aller Enttäuschung auch noch ohne Handyempfang - klasse!), ausnahmsweise mal ein Filmchen geschaut und gebangt, dass wir zu Weihnachten aufgrund der überfluteten Straßen nicht rechtzeitig nach Cairns kommen. Und so war es dann am nächsten Tag auch… Das Busunternehmen Greyhound zog es vor alle Leute im Unwissen zu lassen, ob die Busse noch nach Norden fahren oder nicht, sodass wir geschlagene sechs Stunden im strömenden Regen an der Bushaltestelle warteten. Irgendwann konnten wir dann zusammen (Gott sei Dank) einen Bus organisieren, der uns doch noch nach CAirns fuhr (mit Geld geht ja alles :)! Doch auch hier leider erstmal nur Regen, Regen und noch mal Regen. So langsam werden wir depressiv … alles weitere später aus Cairns.
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