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Greys Anatomie 2
oder
Die altkluge Jakobsmuschel
Nachdem wir den letzten Tag auf Bali inklusive letztem günstigen drei Gänge Menü und Surfsession noch voll auskosteten, ging es am Abend Richtung Flughafen. Dort trafen wir überpünktlich ein um noch ausführlich im Duty-Free shoppen zu gehen (wir hatten gehört, dass ein Bier in Australien definitiv nicht mehr für 75 Cent zu erstehen ist ;-) ).
Vergeblich warteten wir, dass unser Flug auf der Anzeigetafel erschien… 10 Minuten… 30 Minuten… 1 Stunde… die geplante Shoppingzeit schwand und schwand. Ca. eine Stunde vor Abflug erkundigten wir uns dann, ob der Flieger überhaupt noch startet. Und siehe da… der Schalter hatte schon zwei Stunden offen… KLASSE! Die ausführlich geplante Shoppingtour wurde zu einem hussle Richtung Flugzeug inklusive humpelndem Tinchen und Ausreisegebühr. Ohne Alkohol und um 150.000 Rupiah ärmer stieg die Laune im gefühlten
-5° Grad kaltem Flieger leider nicht an. Fünf Stunden später erstanden wir dann am Flughafen Brisbane doch noch unseren ersehnten günstigen Duty-Free Wodka und auch das auschecken verlief dieses Mal problemlos und rucki zucki. Die gerade wieder angestiegene Laune wurde schnell weniger, als wir erfuhren, dass alle Hostels ausgebucht sind, da an diesem Wochen-ende ein anscheinend unglaublich wichtiges Cricketgame stattfindet (Australien - England). Nach einer Stunde hatten wir Brisbanes Hostels alle abgelaufen und ergatterten uns doch noch einen günstigen 8er-Dorm für schlappe 35$ pro Person (verdammt!). Für Tinchen ging es dann erstmal Richtung Hospital, die anderen Zwei klapperten diverse Backpacker-Infobüros ab, um die weiteren Tage an der Ostküste vorzuplanen. Nach fünf Stunden waren alle wieder Happy beisammen… die nächsten drei Wochen Ostküste waren inklusive diverser Touren durchgeplant und Tini strahlte nicht nur, weil ihr Knie nicht ernsthaft kaputt war sondern auch weil Mc Dreamy der behandelnde Arzt war ;)
Abends im Hostel machten wir mit weiteren 4 Mio. Deutschen, die anscheinend zurzeit in Australien reisen, Bekanntschaft und stellten fest, dass besonders die Oberschlaubis in unserem Zimmer hausten. Quasi noch vor der Begrüßung gab Zimmergenosse Jacob das Kommentar „ Das ist doch schön blöd, warum reist ihr denn Richtung Norden, da ist doch jetzt Regenzeit" ab, wodurch er sich bei uns direkt zur Lieblingsmuschel machte. Die weiteren zwei Tage verliefen eher unspektakulär und sightseeing-technisch… Tini kurierte ihr Knie aus und machte tagsüber auf dem rooftop und in der Bar diverse Bekanntschaften, wobei die anderen Zwei Botanic Garden, Citybeach und Innenstadt erkundeten. Wir wechselten dann noch ins günstigere Hostel "Cloud 9", wo wir feststellten, dass man auch in 16er-Dorms hervorragend nächtigen kann.
Vor der Abreise nach Byron Bay ließen wir uns auf der Dachterrasse noch die Sonne auf den Pelz scheinen und freuten uns auf das Surferparadies.
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