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COSTA RICA (Puerto Viejo - San Jose - Dominical - Montezuma - Playa Tamarindo)
oder
Busfahren wie schoen
oder
Zzz-Zzz!
Wir freuten uns auf: Einen, von Dominic empfohlenen, spektakulaeren Grenzuebergang von Panama nach Costa Rica. Wir bekamen: 3 Stunden Warterei in praller Hitze, vergessene Stempeleintragungen von Beamten und damit dreifache Ueberquerung der geisteskranken Grenzbruecke;-) Mit halbem Sonnenstich inklusive Schnauze voll gings dann in Costa Rica im heissen Bus nach Puerto Viejo. Wie immer wurde nach Wunsch an jeder Palme angehalten, aber um halb 5 kamen wir bei Marianne im Hostel an. Ausser uns und 2 anderen Hostelgaesten war der Ort nach Ostern wie ausgestorben, machte nix - wir waren auch platt. Mit erneuter deutscher Bekanntschaft wurden mal wieder nett Erfahrungen ausgetauscht und dann gings nach zu scharfem ("Ja, da kann noch was rein...ist mild!") Reis mit Gemuese frueh ins Bett, um am naechsten Morgen den costaricanischen Dschungel per Joggingrunde zu erkunden. Trotz 6 Uhr Morgens wars schon ordentlich heiss, was wir auf unserer spaeteren Radtour nach Manzanillo Beach am Mittag deutlich zu spueren bekamen. Auch unsere Hostelbesitzerin meinte, dass es fuer die jetzige Zeit eigentlich 3-4 Grad zu warm ist. Egal, am Strand gabs Schatten und wir erholten uns von 30km auf unseren pinklila Drahteseln unter Palmen. Denn am naechsten Morgen sollte es auch schon losgehen nach San Jose, wo wir eine Pflichtuebernachtung im ueberraschend netten Hostel "Tranquillo" machten, um einer allzu langen Busfahrt aus dem Weg zu gehen. Abends wurde nette Bekanntschaft mit Argentiniern geschlossen und Tags darauf hiess es abermals frueh aufstehen, der Bus ins 7 Stunden entfernte Dominical fuhr leider nur um 6 Uhr Morgens. Ja, und da kamen wir schliesslich auch an. Dominical:" With monster waves, mollow vibes and freewheelin' reputation for reefer madness, Dominical inhales surfers, bakpackers and do-nothings." Wir freuten uns also auf gechillte Surferatmosphaere und landeten stattdessen in einem gottverlassenen Ort ohne Flair und im bisher abgef***testen Hostel der letzten 7 Monaten. Nicht zu vergessen: Es schuettete! Am 2. Tag schien zumindest die Sonne und wir absolvierten mal wieder ne morgendliche Sporteinheit am Strand, es gab tatsaechlich monsterwaves, also nix fuer uns :-( Die Touristen-Polizei auf Fahrraedern funkte fuer uns die Zentrale an, um die Busabfahrtszeiten ausfindig zu machen, sodass wir uns am naechsten Tag wieder vom Acker machen konnten. Froh uns vom Hostelbett nix eingefangen zu haben gings am naechsten Morgen um 5 zum Bus, der kam aber leider erst um kurz vor sechs (aber das sind wir ja mittlerweile gewoehnt...trotzçdem sind wir immer noch etwas nervoes, dass dieser vielleicht gar nicht kommt)...nach Quepos, dann nach Puntarenas, dann 3 Stunden Warten auf die Faehre, dann 1,5 Stunden Faehrfahrt nach Paquera und schliesslich noch 2 Stunden im ueberfuellten Klitschbus nach Montezuma, von Einheimischen auch liebevoll Montefuma genannt. Und da wars dann wirklich wunderschoen. Unser Hostel Lucy lag direkt am Strand, nette Leute (aus Koeln;-)), schoene Joggingrunde und etwas merkwuerdige Drogenparty im Nachbarhostel am Abend. Das Wetter war auch ein Traum, wir wanderten am naechsten Morgen zu den beruehmten Wasserfaellen und hatten das Becken so frueh am Morgen ganz fuer uns alleine. Steil hinaufgehangelt an Wurzeln und Seilen erreichten wir Wasserfall Nr.2 und 3, es wurden tarzanaehnliche Lianenschwuenge ins Wasser und Spruenge vom Wasserfall ins Becken genossen. Nach 3 Naechten zog es uns Nomaden weiter. Naechstes Ziel: Playa Tamarindo! Der direkte Shuttle fuer 42$ pro Person war uns zu teuer und wir zogen eine weitere 12 Stunden Reise per Bus-Faehre-Taxi-Bus-Bus vor. Schoen (heiss) wars. Und nun sind wir hier in Tamarindo und es ist (mal wieder) traumhaft. Perfektes Hostel, coole Leute, Surferstrand, pilatestauglicher Strand ;-)... wir lieben es ;-)
Morgen starten wir wieder: Nicaragua - wir kommen!
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