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Von Dumping-Bierpreisen und High-Level Asia-Pop
„Die Rund 600 Jahre alte Hauptstadt (ca. 1,5 Millionen Einwohner) am Tonle-Sap-Fluss ist auf einer rasanten Zeitreise ins 21. Jahrhundert." So die Aussage unseres Reiseführers… bei uns ging es eher weniger rasant zur Sache. Wir hatten uns vorgenommen die eineinhalb Tage eher ruhig angehen zu lassen und nach erholsamen acht Stundenschlaf sehnten sich die kleinen Blonden nach einer sportlichen Betätigung. Die konfuse morgendliche Joggingrunde stellte sich, dank des Maßstabs des Stadtplans, als ein längeres Unterfangen dar. Vorbei an kläffenden Hunden und dichtem Verkehr ging es immer der Nase nach Richtung Boeng-Kak-See. Durch einheimische Siedlungsstraßen (gesäumt von unzähligen Hunden - oder waren es Kojoten und langbeinigen Hühnern) ging es dank Anweisungen vorbei an treibsandähnlichen Matschfeldern, um schließlich ein Baustellengebiet, bewacht von uniformierten mit Pistolen, zu durchqueren. Man könnte es innere Orientierung oder auch nur pures Glück nennen: Nach einer Stunde waren alle vier Reisenden wieder im Hostel vereint.
Weiter ging der Tag mit der einen oder anderen im Reiseführer empfohlenen Besichtigung in der Stadt.
Das Pflichtbewusstsein eines Sportstudenten führte uns direkt zum olympischen (?) Stadion und lies uns in eine völlig neue Welt des Massenaerobics eintauchen. Der Ehrgeiz packte uns und lies uns unsere Hüften im Rhythmus der asiatischen Musik kreisen. Bilder sagen mal wieder mehr als tausend Worte
Nach ein paar Stunden führte unser Weg für einige ausruhende Minuten zum Flussufer und schmiedeten dort unsere Abendpläne… es sollte endlich mal gefeiert werden… also wurde eine Verabredung mit den bereits bekannten Engländern getroffen (mit denen kann man ja bekanntlich gut feiern) und los ging es in die erste Bar. Wichtigste Vorraussetzung waren das günstige Bier und die gude Laune… da hörte sich „Buy 2 get 1 free" gut an. Nach lustigen fünf Stunden und geschätzten 7 Bier intus ging es mit einheimischer Unterstützung weiter zu unserem ersten asiatischen Clubbesuch. Dort verbrachten wir weitere gelungene Stunden und die asiatischen Mädels liebten uns. Wir kamen aus dem Kreistanzen gar nicht mehr raus, lernten den einen oder anderen kambodschanischen Standardtanz und gewöhnten uns nur schwer an den außergewöhnlichen „Asia-Pop". Ein rundum gelungener Abend ging in der früh zu Ende und nach nur knapp drei Stunden Schlaf machten wir uns diesmal mit dem Deluxe-Bus, auf Richtung Sihanoukville.
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