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Heyho alle miteinander
Zuerst einmal wollen wir uns dafür entschuldigen dass ihr so lange auf lebenszeichen von uns warten musstet. Wir sind einfach immer lange unterwegs und da bleibt abends dann oft keine zeit mehr noch online zu gehen, zumal wir auch nicht überall empfang mit unserem stick haben. Also nehmts uns bitte nicht krumm und geht einfach davon aus, dass wenn ihr mal ne weile nichts von uns hört, wir mit strahlenden gesichtern durch die schöne, große, abwechslungsreiche australische welt stapfen. Da wir in der zwischenzeit schon ziemlich viel erlebt haben, und wir euch nicht alles auf einen schlag in nem riesen block erzählen wollen, werden in der nächsten zeit (je nach internet empfang) immer wieder texte kommen.
Nach unseren paar gemütlichen minütchen im park in sydney, haben wir uns auf den weg zurück zum car market gemacht. Dort angekommen meinte man dann zu uns, das problem sei klein und schnell behoben, jedoch sollen wir dafür in nen anderen teil nach sydney. Also haben wir uns direkt auf den weg gemacht und uns an der botany bay nen schönen parkplatz mit toiletten und zugang zum mehr gesucht, perfektes plätzchen zum übernachten. am nächsten morgen sind wir dann direkt zu besagter werkstatt, welche natürlich 1,2 stunden für sich beansprucht hat, um das problem zu beheben. Also haben wir kurzerhand unsere rucksäcke gepackt und sind mit der fähre zum manly beach (sydney) gefahren, den wollten wir eigentlich beim beginn unserer reise mit dem auto sowieso besichtigen, haben es aber wegen schlechten wetters gelassen. Da wir - nachdem der so hoch gelobte bondi beach der absolute flop war - schon gar keine großen erwartungen gegenüber den stränden sydneys hatten, wurden wir auch nicht enttäuscht. Mit höheren wellen und großen kiefern bespickt, war er aber immerhin der schönste den wir bisher sahen. Von der knallenden sonne ein ganzes stück brauner gebrannt, sind wir dann zurück um unser repariertes auto abzuholen und eine zweite nacht an der botany bay zu verbringen.
Am Donnerstag konnten wir dann endlich so loslegen, wie wir es nun schon fast 2 wochen vorher geplant hatten. Das wetter wollte sich nicht bessern, also fuhren wir begleitet von bewölktem himmel und immer wieder auftretenden schauern die schöne straße (laut charlie fast so schön wie die great ocean road) der ostküste entlang nach süden. Auf schöne wälder folgten die ersten kleinen strände. Die erste bemerkenswerte zwischenpause war dann kiama, am blowhole point. Nach kurzem umherirren in der stadt fanden wir dann wonach wir suchten. an der küste gabs in der felsformation ein loch, durch welches, wenn der wellengang entsprechend stark war, wasser in die luft gestoßen wurde. Ihr könnt euch das wie bei einem wal vorstellen, nur dass der es wohl höher frequenziert macht. Wir mussten schon n ganzes weilchen warten bis das wasser mal überhalb des loches zu sehen war. Letztendlich kam es 2 mal zum wasser-ausstoß, jeweils vielleicht 5 meter hoch. Im reiseführer stand was von bis zu 60 metern, aber um das zu erleben, muss man bestimmt tage- bis wochenlang warten. Dann gings ohne zwischenstopp weiter zur jervis bay, wo wir mit einem parkplatz am hyam's beach den absolut perfekten schlafplatz (toiletten, dusche, 20 meter zu weißem standstrand) hatten. Die besten voraussetzungen um am nächsten morgen früh aufzustehen und delfine im sonnenaufgang beobachten zu können (Den tipp haben wir von unserem zimmergenosse in sydney bekommen).
Da die letzten tage anstrengend waren, schafften wir es nicht ganz zum sonnenaufgang und standen dann um halb 12 auf :D. das gute wetter und der schöne strand luden einen förmlich zu einem morgendlichen schwimmgang ein. als wir dann fröhlich mit den wellen spielten, erblickten wir eine rückenflosse, aaaah ein hai. Der erste schreck legte sich sofort, als sehr viel mehr rückenflossen zu sehen waren. In der jervis bay lebt eine gruppe von ca. 40 bottlenose-delfinen und die sind mal überhaupt nicht menschenscheu, im gegenteil. Sie schwommen in aller seelenruhe, vielleicht 10 meter entfernt, an uns vorbei. Es hatte was beruhigendes, wie sie langsam durch das wasser glitten und immer wieder luft holten. Was für ein erlebnis. So wunderbar in tag gestartet machten wir uns dann auf den weg in den boderee national park, im süden der jervis bay. Nachdem wir viele schöne aussichtspunkte sowie die exzellenten weißen sandstrände bei scottish rocks und murrays beach bestaunten, suchten wir uns im national park ein schönes fleckchen und legten uns zufrieden schlafen.
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