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Lange haben wir gewartet und in Las Vegas kam er dann, unser Freund und Postbote Andreas Pahud. (nochmals vielen Dank für die lieben Briefe und die Schweizer Köstlichkeiten) Da die Hitze in Las Vegas ziemlich erdrückend war, bewegten wir uns ausschliesslich in den Hotels, die alle überdimensional gross sind, was uns sehr beeindruckte. Zusammen machten wir das Nachtleben in Las Vegas unsicher und hatten viel Spass dabei. Auf dem Programm standen verschiedene Nightclubs, Las Vegas Shows und natürlich Gambling. Leider knackten wir den Jackpot nicht…:-) Ein Highlight für uns Jungs war die Besichtigung der einzigen Shelby-Fabrik der Welt beim Motor Speedway von Las Vegas. ”We wanna go there ones again to pick up our car!!:-)”
Nach dem Verlassen der Spielerstadt durchquerten wir das Death Valley in Richtung Westen. Im Death Valley gab es wirklich nichts ausser extremer Hitze. Wir wagten uns trotzdem auf eine kurze Sanddünenwanderung. Auf der „Suche“ nach der Area 51 fanden wir leider nur eine halb verlassene Horrorstadt namens Trona. Die Stadt machte den Eindruck als ob Zombies umherschleichen würden. Später fanden wir per Wikipedia heraus, dass die Stadt nach einem Fabrikkonkurs beinahe ausstarb und die Übriggebliebenen von der Droge Chrystel-Meth abhängig wurden. Falls ein Besuch in Trona vorgesehen ist, empfehlen wir dementsprechend bewaffnet zu sein…=)
Auf dem Weg in Richtung San Francisco fuhren wir durch den Sequoia Nationalpark, wo die grössten Bäume der Welt stehen. Es war sehr eindrücklich durch einen Wald von so massiv grossen und dicken Sequoiabäumen zu gehen. Der grösste Baum der Welt ist über 2000 Jahre alt und ist immer noch am Wachsen. Ebenfalls begaben wir uns auf eine aufregende Wasserfallwanderung und konnten per Zufall direkt auf dem Wanderweg einen Schwarzbären mit seinen zwei Jungen sehen, die den Wanderweg überquerten. Die Schwarzbärenbabys waren so süss.
Nach einem kurzen Aufenthalt in Sacramento fuhren wir quer durchs Napa Valley, das grösste Weinbaugebiet der USA. Eine kurze Weinbauführung mit anschliessender Weindegustation liessen wir uns natürlich nicht entgehen. Die Führung war super, jedoch kauften wir den Wein bei einem anderen Winzer.
Endlich in San Francisco angekommen, schockierte uns der Temperaturunterschied zu den Tagen bevor. Plötzlich waren wieder Jeans und Pullover angesagt. Die Golden Gate Bridge war meistens Nebelverhangen und ein kühler Wind zog durch die Stadt. Trotzdem konnten wir San Francisco von Ihrer schönsten Seite erleben. Mit den weltbekannten Cable Cars fuhren wir die steilen Hügel hinauf und wieder hinunter, besuchten die schlangenförmige Lombardstreet und den Pier 39. Im Pier 39 wurden wir mit einem Bubba Gump Restaurant (bekannt aus dem Film „Forrest Gump“) überrascht, in welchem wir verschiedenste Shrimps assen.
Leider waren die zwei schönen Wochen mit Andreas dann auch schon wieder vorbei und es hiess Abschied nehmen. Einen Tag darauf besichtigten wir zwei die ehemalige Gefängnisinsel Alcatraz (auch bekannt als „The Rock“). Nach diesen vielen Eindrücken verliessen wir San Francisco und sind nun auf dem Hwy 1 in Richtung Süden unterwegs.
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