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Ihr fragt euch mittlerweile sicherlich, ob wir es überhaupt wieder aus Kambodscha rausgeschafft und wo wir uns seither rumgetrieben haben…hier also des Rätsels Lösung:
Am 29.01.2011 haben wir Kambodscha mit dem Bus verlassen, an der Grenze nach Thailand ging's in den nächsten Bus, um dann in Bangkok den Zug über Nacht in Richtung Südthailand zu nehmen…Ich sage nur soviel - die Deutsche Bahn ist Luxus dagegen - zweiter Klasse kostete der Spaß zwar umgerechnet nur 9 €, dafür brauchten wir für die Strecke jedoch ganze 12,5 Std. und bei jedem Stopp dachte man, der Zug fällt gleich auseinander. Hinzu kommt der Ruß, der durch den Zug flattert, denn hier scheint eigens der Lokführer noch die Kohlen in den Ofen zu schmeißen Aber wie sagt man so schön, besser gut gefahren, als schlecht gelaufen. Nur leider brachte uns das ganze immer noch nicht an das gewünschte Ziel. Also ging's, wie sollte es anders sein, wieder mit dem Bus weiter nach Krabi, an die Westküste Thailands. Nach 30 Stunden hatten wir es dann endlich geschafft - das erste Mal war das Meer zu sehen! Baden konnten wir hier zwar noch nicht, dafür entschieden wir uns am nächsten Tag über 1.237 Stufen, die mehr als schweißtreibend waren (siehe Fotos), einen Berg hochzukraxeln , um endlich mal wieder ein paar Buddhas zu sehen. Und hätte das Wetter auch mitgespielt, wäre die Aussicht über Krabi sicherlich atemberaubend gewesen. So haben wir es als Work-out zum faulen Backpackerleben betrachtet
Nach 2 Tagen Krabi ging es dann endlich mit dem Minivan und Fähre auf die Insel Koh Lanta. Kaum angekommen und den Rucksack im Zimmer abgeladen, sind wir natürlich erstmal ins Meer gesprungen. ENDLICH Urlaub! So vertrieben wir uns 4 Tage lang die Zeit auf der Insel mit schlafen, essen, sonnen und bummeln - wie das der gemeine Touri eben so macht. Highlight für Fuchs und mich war die erstmalige Fahrt mit unserem ganz persönlichen pinken Motorroller, dem Hauptverkehrsmittel hier auf der Insel. Damit galt es natürlich auch über nicht befestigte Straßen die Insel zu erkunden und so landeten wir letztendlich an einem wunderschönen riesigen und nahezu menschenleeren Strand. Der Ritt mit dem Motorroller forderte zwar den ersten Sonnenbrand von uns beiden, aber Spaß hat es allemal gemacht. Uns fehlte quasi nur noch die Fransenlederjacke und "Born to be wild" im Ohr, um zu den ganz großen Bikern zu gehören
Nichts desto trotz erschien uns Koh Lanta für Thailand irgendwie nicht paradiesisch genug und so nahmen wir die Fähre zum ca. 3 Std. entfernten Railey (Ton Sai). Von der Fähre wurden wir auf ein Boot verladen und zum Strand gebracht, denn Ton Sai scheint man nur über den Wasserweg wirklich bequem erreichen zu können. Als wir dort ankamen, waren wir sofort begeistert - Dschungel, steile Bergformationen, türkises Wasser, Affen und andere wilde Tiere (ich spreche u.a. von widerlichen Spinnen!!) - Natur pur! Hinzu kommt, dass der Strom in unserer Bambushütte nur von 18-6 Uhr läuft und das auch nur über Generatoren. Überhaupt scheinen die Uhren hier etwas anders zu ticken, denn neben einer Horde von Kletterern prägen Hippies und Bob-Marley-Anhänger das „Strandbild". Und weil wir uns vielleicht genau deshalb so wohl dort fühlten, blieben wir fast eine Woche und erkundeten die umliegenden Strände mit dem Kayak oder zu Fuß. Sogar eine Dschungelwanderung mit anschließendem Kletterakt auf einen Aussichtspunkt blieb nicht aus - meine Wanderschuhe sind also schon einmal eingeweiht!
Mittlerweile sind wir im verschlafenen Satun gelandet - unserem letzten Stop in Thailand, bevor es morgen dann weiter nach Malaysia geht...Gestern Abend haben wir uns gleich mal auf einem Wochenmarkt unter die Einheimischen gemischt und das leckere Fingerfood probiert. Da man Touris hier verzweifelt sucht, sind wir natürlich dementsprechend aufgefallen...sehr witzig, wenn einen alle anschauen, als wäre man von einem anderen Stern.
Um euch die Zeit im kalten Deutschland etwas zu versüßen, gibt's noch ein paar schöne Bildchen aus dem sommerlichen Thailand!
Auf bald, die Weltenbummler...
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