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G'Day Mate - Die ersten Tage in Australien
Gegen 8:00 Uhr morgens landete unser dicker Quantas-Flieger auf australischem Boden. Mit der Bahn ging's zu unserem Hostel im Herzen von Sydney und schnell mussten wir feststellen, dass das Backpacker-Leben hier ein ganz anderes ist, als noch in Asien. Das Hostel war so groß wie ein Hotel und der Altersdurchschnitt ungefähr 20. Hinzu kam, dass man zwischenzeitlich das Gefühl hatte sich in Deutschland zu befinden, da ca. 60% im Hostel unserer Muttersprache mächtig waren. Im Supermarkt hingegen hatte ich mein erstes Erfolgserlebnis, denn endlich hatte ich meine geliebte Salami wieder! Nach einer zünftigen Brotmahlzeit und einem ausgedehnten Nickerchen nach der anstrengenden Anreise, war es bereits abends, als wir endlich mitbekamen, dass heute St. Patrick's Day ist und die Aussis somit einen Grund zum Feiern haben. Vorerst unternahmen wir einen Spaziergang zur Opera und zur Harbour Bridge bis wir uns schließlich auch stilecht in einen irischen Pub stürzten. Lustig wars ja, wenn das Bier nur nicht so teuer wäre…das macht Betrinken schon mal zum Luxusgut. Naja, die Leber freut sich.
In den folgenden Tagen schauten wir uns beispielsweise den wunderschönen Botanischen Garten der Stadt an, in dem eine Menge Fledermäuse, Spinnen, Kakadus und lauter lustige Vögelchen zu sehen waren. Aber auch ein Spaziergang entlang der Harbour Bridge sowie ein Besuch des Sydney Aquariums, wo ich das erste Mal Haie beobachten durfte, stand auf unserer „To Do-Liste". Dennoch waren die Tage in Sydney geprägt von der Ungewissheit, wie wir am besten den roten Kontinent bereisen könnten - getrennt oder zusammen, Bus oder Auto, nach Osten oder Süden. Aber wie sagt man so schön:„Wenn du denkst, es geht nicht, kommt von irgendwo ein Lichtlein her" - Das war in unserem Fall Dirk aus Berlin, der uns anbot sein Auto, einen weißen Mitsubishi Magna(Kombi), zu kaufen. Aufgrund all der Gruselgeschichten über Autokäufen unter Backpackern und unserem gänzlich nicht vorhandenen Fachwissen über Autos (Keucki, wo warst du nur?! ), machte das die ganze Sache zu einem Glücksspiel. Es brauchte einen ganzen Tag und einen Besuch im Surferparadies Manly, bis wir uns endlich dazu entschieden hatten, das Baby zu kaufen.
Somit hieß es:„Hallo Automatik-Schaltung & Hallo Linksverkehr!"
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